Alle Artikel mit dem Schlagwort: Tiramisu

Tesoro: Schatz in der Südstadt

Pasta, Saltimbocca und Tiramisu – wir genießen das süße Leben und verwöhnen unsere Gaumen im Tesoro an der Marienstraße. Wir sind spontan und gehen ins Tesoro. Mit etwas Glück bekommen wir einen guten Tisch, mitten im Geschehen, allerdings nicht an der großen Fensterfront. Das Restaurant ist elegant eingerichtet, die Bar leuchtet und taucht den ganzen Raum in lilafarbenes Licht. Der Chef kommt herbei. Erläutert die Wochenkarte, schaut dabei zu seinem Kollegen, der an der Bar Bier zapft. Italienische Worte fliegen durch die Luft, abbondanza!, dann der Hinweis an uns, dass es heute Pasta mit Trüffeln gibt. Für das Studium des restlichen Angebots bekommen wir zwei Speisekarten in die Hände gedrückt. Am Tisch an der Wand sitzt ein junger Mann. Er hat ein Date mit seinem Smartphone, streichelt es liebevoll und wiegt es in der Hand, schaut dem Telefon tief ins Display. Da knistert es, da funkt es: WLAN und LTE, fünf Balken. Am 2er-Tisch am Fenster sitzt ein Pärchen und betrinkt sich schweigend mit San Pellegrino. Ordern wir auch gleich. Am 4er-Tisch sitzen zwei Paare, …

Toni: Pizza lieber ungewöhnlich

Birne auf Pizza, das klingt nach einer ungewöhnlichen Idee, vielleicht nach einer schlechten. Sowieso setzt Pizza Toni auf Ungewöhnliches: Statt Tomatensoße ist der Teig mit Crème fraîche bestrichen, zwischen getrockneten Tomaten liegen Walnüsse. Schmeckt das? Einen wie mich, der mit einer einfachen Margherita schon zufrieden ist, kostet die ungewöhnliche Auswahl ein wenig Überwindung. Ich stehe vor dem Tresen, vor mir liegen halbierte und geviertelte Pizzen. Bezahlt wird bei Toni nach Gewicht, «wie in Italien». Man kann auch ein kleines Stück mitnehmen, auf die Hand, ein Slice, wie es sie in New York an jeder Straßenecke gibt. Ich nehme schließlich eine halbe Birnen-Pizza und eine halbe mit Spargel und Schinken, weil ich nicht langweilig sein will. (Später fällt mir ein, dass ich gar keinen Spargel mag, jedenfalls nicht so gern.) Der Pizzabäcker schneidet die Pizza durch und schiebt die Stücke in den Ofen; leider kein Steinofen, sondern einer aus Metall. Wenige Minuten später ist alles fertig und ich bezahle für die beiden Pizzastücke und zwei Softdrinks knapp 18 Euro. Wir sitzen draußen, obwohl der Himmel zwischendurch …