Alle Artikel in: Essen & Trinken

Pier 51: Kaffeepause auf dem Maschsee

Das Pier 51 liegt direkt am Maschsee und bietet einen tollen Blick auf das Wasser und die dicken Karpfen. Nachmittags gibt es hier Kaffee und Kuchen und abends eben Abendbrot. Doch es ist nicht so einfach, einen Tisch im Pier zu bekommen. Das Pier und wir hatten nicht den besten Start: Als wir uns das erste Mal zum Maschsee aufmachten, um dort zu essen, hatte das Restaurant leider geschlossen. Das passierte uns zweimal – einmal davon sogar an einem Samstagabend. Die Location ist nämlich für Hochzeiten und Partys sehr beliebt. So bleibt das Pier 51 regelmäßig geschlossenen Gesellschaften vorbehalten. Bevor du also spontan losläufst, um am Maschsee zu speisen, solltest du auf die Website des Pier 51 schauen – auf ihr steht, wann privat gefeiert wird. Anschließend solltest du zu einem Gott deiner Wahl (oder Sartre) beten, dass der mobile Eiswagen des Frioli am Maschsee-Ufer parkt und sein leckeres Eis verkauft. Ich empfehle Haselnuss. Sonntag mit Sonne Als es uns eines Sonntagnachmittags dann tatsächlich gelungen war, im Pier 51 einzukehren, waren wir allerdings so spät …

Sommer, Sonne, Strandleben!

Das Strandleben in Linden: Einer meiner absoluten Lieblingsplätze in Hannover im Sommer. Direkt an der Ihme gelegen kann man hier den Kopf – bzw. die Füße – in den Sand stecken, einen Cocktail schlürfen und die absolut gechillte Atmosphäre genießen. Von Autos und plärrenden Krankenwagen bekommt man hier nichts mit, dafür kann man Kanufahrer und niedliche Entenfamilien beobachten. Voraussetzung für einen Besuch ist gutes Wetter, denn sonst steht man vor verschlossener Tür, und das, obwohl es keine Tür gibt. Und dann auch noch mit nassen Füßen. Da auf den Wetterbericht kein Verlass mehr ist, kann man sich täglich auf der Facebook-Seite vom Strandleben über Öffnungszeiten informieren. Prinzipiell hat das Strandleben im Sommer täglich geöffnet. Ab und zu wird’s aber bunter und die Inhaber schmeißen ’ne Party – die Hannoveraner lieben das! Zumindest sprechen die Besucherzahlen für sich. So waren wir vor Kurzem auf dem 10ten Geburtstag der Strandbar. Einen Kindergeburtstag konnte man allerdings nicht erwarten. Schon von der anderen Seite der Brücke hören wir den Bass des Elektro-DJs. Eigentlich nicht so meins, schon gar nicht im …

Café Glücksmoment: Der perfekte Ort für ein erstes Date?

Das Café Glücksmoment in der Altstadt zählt schon lange zu meinen Lieblingsorten in Hannover. Ehrlich gesagt, zählte es bereits zu meinen Lieblingsorten, bevor ich jemals dort war. Der Grund ist kitschig. Von einer Freundin erfuhr ich, dass sie dort Cappuccino und Möhrenkuchen auf Pip-Studio-Geschirr servierten. Als stolze Besitzerin einer sündhaft teuren Pip-Sammlung war ich von diesem Gedanken sofort hin & weg und wusste: Das ist mein Café! Ort für Freundinnen, um über Männer zu lästern, eine Location für den Sonntagsbrunch mit Mutti. Brunch mit Mama Wie es sicherlich den meisten Glücksmoment-Mädchen geht, fand auch meine erste Café-Beschnupperung mit Freundinnen statt. Und genau das ist es eigentlich: ein Ort für Freundinnen, um über Männer zu lästern; eine Location für den Sonntagsbrunch mit Mutti. Hinter dem Besuch der besagten Freundin stand jedoch ein anderes Ziel. Sie wurde auf ein Date in das Glücksmoment eingeladen. Oha, dachte ich damals.«Der Typ will dich wirklich beeindrucken, wenn er sich so viel Pink, Blumen und Goldrand gibt!»Von diesem Szenario berichtete ich meinem Damals-Noch-Schwarm Daniel.Für ihn war das Glücksmoment bislang ein Ort, …

Toni: Pizza lieber ungewöhnlich

Birne auf Pizza, das klingt nach einer ungewöhnlichen Idee, vielleicht nach einer schlechten. Sowieso setzt Pizza Toni auf Ungewöhnliches: Statt Tomatensoße ist der Teig mit Crème fraîche bestrichen, zwischen getrockneten Tomaten liegen Walnüsse. Schmeckt das? Einen wie mich, der mit einer einfachen Margherita schon zufrieden ist, kostet die ungewöhnliche Auswahl ein wenig Überwindung. Ich stehe vor dem Tresen, vor mir liegen halbierte und geviertelte Pizzen. Bezahlt wird bei Toni nach Gewicht, «wie in Italien». Man kann auch ein kleines Stück mitnehmen, auf die Hand, ein Slice, wie es sie in New York an jeder Straßenecke gibt. Ich nehme schließlich eine halbe Birnen-Pizza und eine halbe mit Spargel und Schinken, weil ich nicht langweilig sein will. (Später fällt mir ein, dass ich gar keinen Spargel mag, jedenfalls nicht so gern.) Der Pizzabäcker schneidet die Pizza durch und schiebt die Stücke in den Ofen; leider kein Steinofen, sondern einer aus Metall. Wenige Minuten später ist alles fertig und ich bezahle für die beiden Pizzastücke und zwei Softdrinks knapp 18 Euro. Wir sitzen draußen, obwohl der Himmel zwischendurch …