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Das Ihme-Zentrum – Ein Symbol des Scheiterns?

Jeder Hannoveraner kennt es: das Ihme-Zentrum in Linden. Der Betonklotz, der sich am Ihmeufer über Kilometer entlang zieht, kämpft seit Jahren mit einem schlechten Image. Viele halten das Ihme-Zentrum für ein Ghetto, für einen Unterschlupf für Obdachlose und Treffpunkt für Kriminelle. Doch was ist dran an den Vorurteilen? Und wie kann das Ihme-Zentrum gerettet werden? Wir treffen uns mit Constantin Alexander und einer Geburtstagsgesellschaft, der wir uns anschließen durften. Constantin lebt seit anderthalb Jahren in einer der 850 Wohnungen im Ihme-Zentrum – und er wohnt dort gern. Wir beginnen den Rundgang auf der anderen Seite der Ihme. «Von hier aus sieht man die Struktur am besten», erklärt Constantin. Je länger wir dort stehen und je mehr Constantin erzählt, desto wuchtiger wirkt das Ihme-Zentrum auf mich. Ein bisschen bedrückend, irgendwie. «Das komplette Untergeschoss war früher ein Einkaufszentrum. In der darüber liegenden ersten Etage waren Büroflächen.» Heute steht dort alles leer. Fensterlose graue Wände, die mit bunten Graffiti tätowiert wurden. Wie ist das Ihme-Zentrum entstanden? Eine Stadt in der Stadt: Das war der Traum in den revolutionären …