Alle Artikel mit dem Schlagwort: Vegetarisch

Vegan and Raw: Lecker vegan essen in der Nordstadt

Die Nordstadt wird immer tierlieber. Nach dem Lieb.es hat nun ein rein veganes Restaurant eröffnet. Das Vegan and Raw verzichtet auf tierische Inhaltsstoffe. So viel vorweg: Man muss kein Veganer sein, um dieses Essen zu lieben! Julia und ich haben zwei Dinge gemeinsam, die uns immer wieder neue Lokale in Hannover entdecken lassen: 1. Wir lieben essen gehen, und 2.) wir lieben veganes Essen. Mit letzterer Gemeinsamkeit stehen wir im Freundeskreis bislang leider alleine da. Umso entschlossener beschließen wir, dass wir unbedingt das neu eröffnete Vegan and Raw in der Nordstadt ausprobieren müssen. Gesagt, getan: Wir treffen uns in der Hahnenstraße, die von der Lutherkirche abgeht, und betreten den kleinen sympathischen Laden. Geführt wird das Vegan and Raw von Simona und Björn, die sich selbst auch rein pflanzlich ernähren. Der Dielenboden, die Lichterketten und die aufbereiteten Holzmöbel erzeugen von der ersten Sekunde an eine Wohlfühlatmosphäre. #hygge! Über dem Tresen hängt die Karte in handgeschriebenen Lettern. Neben Burgern, veganem Gyros und Salaten gibt es im Vegan and Raw eine wöchentlich wechselnde Karte. Heute gibt es Karotten-Quark-Auflauf. Quark? Vegan? Ich frage …

Gondel: Edel essen im Georgspalast

Im Untergeschoss des GOP Hannover befindet sich das Restaurant Gondel. «Kochkunst ohne Schick-Schnack», heißt es auf seiner Webseite. Wir haben das schicke Lokal im Georgspalast besucht. Um 17 Uhr betreten Julia und ich den Georgspalast gegenüber dem Opernhaus. Wir haben unsere Reservierung vor der GOP-Show, die um 18:30 Uhr startet. Wir schreiten die mit rotem Teppich bedeckte Treppe hinab in das Untergeschoss und steigen ein in die Gondel, wo wir von drei freundlichen Mitarbeitern empfangen und erwartet werden.«Oh cool, die Stadtblogger sind da, herzlich willkommen!», freut sich das Mädchen im gepunkteten Blüschen. Sie führt uns zu einem runden Tisch in der Ecke, von dem aus wir die gesamte Gondel im Blick haben. Hier sieht alles so wunderschön aus: wunderschöne Tapeten, wunderschöne Gläser auf den Tischen, wunderschöne Fische, die durch das Aquarium blubbern. Julia und ich müssen uns ein wenig an diese Schönheit gewöhnen. Wir fühlen uns wie in einem Fünf-Sterne-Hotel, durch das man mit großen Augen läuft und erstmal alles anstarren muss. Hier ist alles schick und geschmackvoll, und gleichzeitig unfassbar gemütlich. Die ruhige Hintergrundmusik gibt …

Mimi’s Thai Kitchen – Zuwachs in der Südstadt

In der Hildesheimer Straße hat ein neuer Thailänder eröffnet. Mimi’s Thai Kitchen verspricht authentische Gerichte ohne Geschmacksverstärker. Die müssen wir probieren! Die letzte Fußgängerampel vor dem Ziel ist rot und der Verkehr ist zu dicht. Also warten wir, wie es der Aufkleber an der Ampel empfiehlt. Von hier aus sehen wir bereits das hell erleuchtete Lokal. «Es ist bestimmt voll», orakelt Daniel. Heute ist in der HAZ ein Artikel über Mimi’s Thai Kitchen erschienen, den auch wir gelesen haben, der auch uns gelockt hat. Er würde die ganze Südstadt in den Laden treiben. Und so ist es auch: Die wenigen Tische sind alle besetzt, von zeitungslesenden Südstädtern. Sie schenken uns mitleidige Blicke. Oder ist das hungrige Lethargie, die einen nach Feierabend lähmt? «Die sind hier alle um halb sechs reingekommen, es kann also eine Weile dauern», sagt die Bedienung. Er will uns aber einen Tisch reservieren, wir können in einer drei viertel Stunde wiederkommen. Abgemacht. Wir reisen durch die Zeit mit einer Geschwindigkeit von einer Minute pro Minute. Dann sind wir wieder da, pirschen uns …

Das Spandau in der Nordstadt: Vegetarier auf Futtersuche

Es ist Freitagnachmittag, die erste Arbeitswoche im neuen Jahr ist erfolgreich abgeschlossen. Feierabend, Wochenende. Wie immer ist auch der Hunger groß, den Julia, Raissa und ich im Spandau stillen möchten. Wir treffen uns um 17 Uhr am E-Damm in der Nordstadt und betreten ein fast menschenleeres Lokal. Ein Kellner wartet auf seinen Schichtbeginn, liest am Tresen eine Zeitung und zapft ein Getränk für sich selbst. An einem Tisch sitzen drei bäuchige Herren vor leeren Weizengläsern, in die sie laut hineinlachen. Das lila leuchtende Lokal bietet uns freie Plätze in Hülle und Fülle – und doch können wir uns nicht entscheiden. Kritisch beäugen wir jeden Tisch, bis wir uns ans Ende durchgeäugt haben und eine Sofalandschaft erreichen. Sperrgebiet im Obergeschoss «Dürfen wir auch oben sitzen?» fragt Julia die blonde Bedienung. «Ja klar!», entgegnet sie und schwingt ihre Hand einladend in Richtung Treppe. Im Entenmarsch watscheln wir zu den Stufen. Entenmama Julia bremst abrupt, Raissa und ich krachen in sie hinein. Nachdem wir Centmünzen und Lippenstifte vom Boden aufgesammelt und unsere Frisuren und Schnürsenkel gerichtet haben, entdecken …