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Tretboot-Tour auf dem Maschsee

Mit dem Tretboot gleiten wir gemächlich über den Maschsee. Unter uns die dicken Karpfen – und hinter uns ein paar hungrige Enten, die auf ein paar Brotkrümel hoffen. Leicht schaukelnd stechen wir in See auf dem Maschsee. Die Wellen sind mindestens drei Zentimeter hoch und klatschen gegen den weißen Bug. Der Wind frischt auf und wuschelt durch die Bäume am Ufer und unsere Frisuren. «Die Segelboote haben Vorfahrt – und alle anderen auch», hat uns die Kassiererin erklärt. Und wir sollen nicht hinter die Bojen fahren. Klingt machbar. Kaum auf flacher See, sind wir von gierigen Enten umgeben. Sie hoffen auf ein paar Brotkrümel und folgen uns. Schnell akzeptieren sie unser Tretboot als ihre neue Mutter – eine Mutter, die ihre Kinder fast überfährt. Es ist nämlich nicht so einfach, das Boot zu steuern: Eine Servolenkung hat es nicht und die Pedale sind dicke Holzklötze. Die Tretbootfahrt trainiert nicht nur unsere Beine, sondern auch die Arme und den Geist, der wachsam sein muss, wegen der anderen Hobby-Kapitäne, die nicht wissen, welche Bojen sie eigentlich nicht …